Beteiligung

Wie ist das Projekt organisiert und wann können Sie sich beteiligen?

Aktuell ist der Prozess in der Phase der Beteiligung. Ihre Meinung als »Expert*innen vor Ort« ist jetzt gefragt:

Wie stehen Sie zu der Idee, die Verwaltungsstandorte zusammenzuführen und die beiden weiterführenden Schulen neu und klimaschonend zu bauen? Und an den Altstandorten u.a. bezahlbaren Wohnraum und seniorengerechten Wohnraum neben Einfamilienhäusern zu schaffen - in Form klimafreundlicher Quartiere? Was würden Sie als Nachnutzung vorschlagen? Und: Wie sähe für Sie das perfekte Schulgebäude aus? Aktuelle Modelle reichen von einem funktionellen Schulgebäude mit Klassenzimmern über ein Klassenraum-Plus-Modell, bei dem das herkömmliche Klassenzimmer um beispielsweise Differenzierungsräume ergänzt werden, bis hin zu Lernlandschaften , die ganz ohne Klassenzimmer auskommen können oder aber dem Cluster-Modell , bei dem mehrere Klassen einen Pool von Räumen nutzen.

Die Beteiligungsformate

Online

Derzeit sind Sie herzlich eingeladen, an den Online-Beteiligungsformaten Ideenräume der Woche und der Ideenkarte teilzunehmen und uns bequem von zu Hause aus Ihre Ideen mit auf den Weg zu geben. Neben Fragen gibt es zudem freie Textfelder für ganz eigene Ideen.

Analog

Wer das persönliche Gespräch bevorzugt, für den besteht die Möglichkeit – wie bei klassischen Offenlagen – im Rathaus Vorst an der St. Töniser Straße vorbeizuschauen und sich das Konzept zeigen zu lassen und Anregungen abzugeben. Termine hierfür können unter der 02156/999-412 vereinbart werden. Dafür steht genauso Bürgermeister Uwe Leuchtenberg mit seiner Sprechstunde persönlich in St. Tönis zur Verfügung. Termine hierfür können unter der 02156/999-136 vereinbart werden.

Workshop-Phase

An die Online-Beteiligungsphase schließt sich die Workshop-Phase an. So werden zum Beispiel Workshops mit der Lehrerschaft, Schülerschaft und Eltern in Tönisvorst durchgeführt, um die genauen Bedürfnisse für einen Schulneubau zu ermitteln. Ebenso wird es einen Workshop für Kultur- und Sportvereine geben sowie für diejenigen, die einen Antrag nach § 24 GO NRW oder aber beispielsweise einen Alternativvorschlag eingereicht haben, geben.

Zudem sind zwei Bürger*innen-Workshops geplant, deren Teilnehmer*innen per Zufallsgenerator ausgesucht werden. Warum per Zufallsgenerator? Ein Workshop mit 30 000 Bürger*innen ist technisch nicht möglich. Stattdessen geht man in solchen Fällen hin und erfasst eine bestimmte Gruppe von Personen. In diesem Fall werden über die Gesamtheit aller Einwohner*innen per Zufallsgenerator 300 Tönisvorster*innen bestimmt, die an den beiden Workshops mit je 150 Personen teilnehmen. Damit hat man einen gewissen Durchschnitt der Grundgesamtheit erfasst. Der Grund hierfür liegt im Wesen von Bürger*innen-Beteiligungen: Wenn Stadtverwaltung und Politik nur die lautesten Stimmen organisierter Interessen hören, ist die Chance einer echten Beteiligung vertan. Denn dann hören die Entscheidungsträger*innen nicht unbedingt die Sorgen, Wünsche und Anregungen der stillen Gruppen, die manchmal eine schweigende Mehrheit sind.

Einwohner*innen-Versammlung am 17. März 2022

Ganz zum Schluss, am 17. März 2022, gibt es dann noch einmal eine Einwohnerversammlung nach §4 der Hauptsatzung der Stadt, wo die Ergebnisse aus der Bürger*innen-Beteiligung noch einmal präsentiert werden. Bevor dann der Stadtrat am 7. April eine Entscheidung über das CAMPUS-Projekt mit den drei Klimaquartieren fällt.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Inhalte aus der Beteiligungsphase werden dem Stadtrat vorgelegt, der am 7. April über das Campus-Projekt und die Klimaquartiere entscheiden soll. Zuvor werden sie hier der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Ganz wichtig: Die Ergebnisse werden auch in der Einwohnerversammlung am 17. März 2022 präsentiert, bevor abschließend der Stadtrat entscheidet.

Alternative Bürgervorschläge

Hier finden Sie eingereichte Vorschläge von Bürger:innen. Sie sind bisher nicht auf die Machbarkeit geprüft.