Beteiligung

Wie ist das Projekt organisiert und wann können Sie sich beteiligen?

Ihre Meinung als »Expert*innen vor Ort« ist gefragt:

Wie stehen Sie zu der Idee, die Verwaltungsstandorte zusammenzuführen und die beiden weiterführenden Schulen neu und klimaschonend zu bauen? Und an den Altstandorten u.a. bezahlbaren Wohnraum und seniorengerechten Wohnraum neben Einfamilienhäusern zu schaffen - in Form klimafreundlicher Quartiere? Was würden Sie als Nachnutzung vorschlagen? Und: Wie sähe für Sie das perfekte Schulgebäude aus? Aktuelle Modelle reichen von einem funktionellen Schulgebäude mit Klassenzimmern über ein Klassenraum-Plus-Modell, bei dem das herkömmliche Klassenzimmer um beispielsweise Differenzierungsräume ergänzt werden, bis hin zu Lernlandschaften , die ganz ohne Klassenzimmer auskommen können oder aber dem Cluster-Modell , bei dem mehrere Klassen einen Pool von Räumen nutzen.

Die noch ausstehenden Beteiligungsformate sind derzeit verschoben worden, da beschlossen wurde, eine Machbarkeitsstudie und Wirtschaftlichkeitsanalyse zu den verschiedenen inzwischen existierenden Alternativen zum CAMPUS-Projekt und dem CAMPUS-Projekt selbst durchzuführen. Sobald der Zeitplan neu aufgesetzt ist, wird die Stadtverwaltung diesen veröffentlichen.

Die Beteiligungsformate

Online

Ende des Jahres 2021 konnten die Online-Beteiligungsformate Ideenräume der Woche und Ideenkarte bequem von zu Hause aus genutzt werden, um uns Ideen mit auf den Weg zu geben. Neben Fragen gab es zudem freie Textfelder für ganz eigene Ideen.

Analog

Wer das persönliche Gespräch bevorzugt, für den besteht die Möglichkeit – wie bei klassischen Offenlagen – im Rathaus Vorst an der St. Töniser Straße vorbeizuschauen und sich das Konzept zeigen zu lassen und Anregungen abzugeben. Termine hierfür können unter der 02156/999-412 vereinbart werden. Dafür steht genauso Bürgermeister Uwe Leuchtenberg mit seiner Sprechstunde persönlich in St. Tönis zur Verfügung. Termine hierfür können unter der 02156/999-136 vereinbart oder Anregungen an die Mail buergermeister@toenisvorst.de geschickt werden.

Workshop-Phase

Nach der Online-Beteiligungsphase im Winter 2021 schloss sich im Winter/Frühjahr 2022 die Workshop-Phase mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen an. So wurden mit der Lehrerschaft, Schülerschaft und den Eltern in Tönisvorst die Anforderungen für einen Schulneubau diskutiert.

Ebenso gab es einen Workshop für Kultur- und Sportvereine. Zudem gab es zwei Bürger*innen-Workshops, deren Teilnehmer*innen per Zufallsgenerator ausgesucht wurden. Warum per Zufallsgenerator? Ein Workshop mit 30 000 Bürger*innen ist technisch nicht möglich. Stattdessen geht man in solchen Fällen hin und erfasst eine bestimmte Gruppe von Personen. In diesem Fall wurde über die Gesamtheit aller Einwohner*innen per Zufallsgenerator 300 Tönisvorster*innen bestimmt, die an den beiden Workshops mit je 150 Personen teilnehmen konnten. Damit will man einen gewissen Durchschnitt der Grundgesamtheit erfassen. Der Grund hierfür liegt im Wesen von Bürger*innen-Beteiligungen: Wenn Stadtverwaltung und Politik nur die lautesten Stimmen organisierter Interessen hören, ist die Chance einer echten Beteiligung vertan. Denn dann hören die Entscheidungsträger*innen nicht unbedingt die Sorgen, Wünsche und Anregungen der stillen Gruppen, die manchmal eine schweigende Mehrheit sind.

Die Protokolle der bisher durchgeführten Workshops können Sie hier einsehen.

Einwohner*innen-Versammlung

Ganz zum Schluss soll es dann noch einmal eine Einwohnerversammlung nach § 4 der Hauptsatzung der Stadt geben, wo unter anderem die Ergebnisse aus der Bürger*innen-Beteiligung noch einmal präsentiert werden. Bevor dann der Stadtrat eine Entscheidung über die Idee des CAMPUS-Projektes mit den drei Klimaquartieren fällt.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Inhalte aus der Beteiligungsphase werden dem Stadtrat vorgelegt, der über das Campus-Projekt und die Klimaquartiere entscheiden soll. Zuvor werden sie hier der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Ganz wichtig: Die Ergebnisse werden auch in der Einwohnerversammlung präsentiert, bevor abschließend der Stadtrat entscheidet.

Alternative Bürgervorschläge

Hier finden Sie eingereichte Vorschläge von Bürger:innen. Sie sind bisher nicht auf die Machbarkeit geprüft.