Campus Tönisvorst

Die Stadt Tönisvorst plant einen neuen Campus im Herzen der Stadt. In der Nähe des Wasserturms zwischen den Ortsteilen St. Tönis und Vorst könnte der Campus Tönisvorst entstehen.

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Was ist das Ziel des Campus Tönisvorst?

Auf dem Campus Tönisvorst ist ein Verwaltungsneubau der Stadt geplant. Ergänzend soll geprüft werden, ob ein neues Schulzentrum für die weiterführenden Schulen Rupert-Neudeck-Gesamtschule und Michael-Ende-Gymnasium auf dem Campus entstehen kann. Durch die Realisierung des Campusprojektes bietet sich zudem die Möglichkeit, neue Potenziale im Stadtgebiet zu entwickeln: Die Altstandorte an der St. Töniser Straße sowie der Wilhelmplatz und eventuell auch Corneliusfeld sowie Kirchenfeld können neugestaltet werden.

Aktueller Projektfortschritt
Bürgerbeteiligung noch nicht gestartet
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Beteiligung noch nicht gestartet
Neuigkeiten / Veranstaltungen

Hier finden Sie die aktuellen Neuigkeiten und Veranstaltungen in und um Tönisvorst

  • Ergänzung um Auftaktveranstaltung Gesamtstadt
    am 18. November 2021, 18 Uhr im »Ballenlager«

Warum wird der Campus Tönisvorst benötigt?

Die derzeitigen Verwaltungsgebäude der Stadt Tönisvorst in Vorst an der St. Töniser Straße sowie in St. Tönis am Wilhelmplatz entsprechen nicht mehr den aktuellen Ansprüchen. Der energetische Standard ist veraltet und es besteht keine Barrierefreiheit in den Gebäuden. Es fehlt auch eine ausreichende Anzahl an Büros und Besprechungsräumen. Bereits seit längerem wird außerdem über eine Zentralisierung der vereinzelten Verwaltungsstandorte in einem Gebäude nachgedacht.

Auch die Schulstandorte von Gymnasium und Gesamtschule weisen Mängel hinsichtlich der energetischen Ausstattung auf. Weiterhin fehlen ein Fachraumzentrum, Inklusions- und Differenzierungsräume und eine Mensa im Kirchenfeld. Der Bedarf eines neuen Schulzentrums wird durch eine mangelhafte Barrierefreiheit und benötigte Anpassungen an die Anforderungen von G9 gestützt.

Durch eine Kombination des Verwaltungsstandortes mit einem Schulzentrum würden sich positive Synergieeffekte ergeben. Beispielsweise kann eine Mensa die unterschiedlichen Gebäude zusammen versorgen und große Säle können auch von Schulen sowie Rat und Ausschüssen genutzt werden.

Das Campus-Projekt stellt für die Stadt Tönisvorst ein Chance für mehr Klimaschutz, bessere Schulen, eine bessere Arbeitsumgebung und eine nachhaltige Stadtentwicklung dar.

Wie ist das Projekt organisiert und wann können Sie sich beteiligen?

Der Rat der Stadt Tönisvorst hat auf Grundlage einer beauftragten Bedarfsermittlung beschlossen, die Verwaltungsstandorte an einem Standort zu zentralisieren. In der Folge beauftragt der Rat die Verwaltung eine detaillierte funktionale Leistungsbeschreibung für den Verwaltungsneubau zu erarbeiten. Im nächsten Schritt wurde der Standort am Wasserturm ausgewählt. Dazu wurden mehrere potenzielle Flächen auf ihre Eignung untersucht, der Standort am Wasserturm hat dabei am besten abgeschnitten. Parallel wird geprüft, inwieweit ein neues Schulzentrum für Gesamtschule und Gymnasium am neuen Campus integriert werden kann, um die in die Jahre gekommenen Schulgebäude zu ersetzen. Ebenfalls werden erste Ideen für die Nachnutzung der freiwerdenden ehemaligen Standorte gesammelt.

Anleitung

Aktuell ist der Prozess in der Phase der Beteiligung, da der Campus Tönisvorst in einem Dialog entwickelt werden soll. Ihre Meinung als »Experten vor Ort« ist somit wesentlich, um gemeinsam die Weichen für das Projekt zu stellen. Wir laden Sie herzlich ein, an den Online-Beteiligungsformaten Standorte der Woche und der Ideenkarte teilzunehmen und uns bequem von zu Hause aus Ihre Ideen mit auf den Weg zu geben. Um die genauen Bedürfnisse für einen Schulneubau zu ermitteln werden zusätzlich Workshops mit der Lehrerschaft und Schülerschaft in Tönisvorst durchgeführt.

Anschließend wird auf Grundlage der Beteiligung der Konzeptionsentwurf zum Campus Tönisvorst sowie die Möglichkeiten der Nachnutzung der Altstandorte überarbeitet. Die Konzeption dient als Grundlage für einen architektonischen Realisierungswettbewerb, der anschließend ausgelobt wird. Der Siegerentwurf wird anschließend als Campus Tönisvorst gebaut.

Die sechs Ideenräume

neuer Campus Tönisvorst

Der Standort für den Campus Tönisvorst liegt an der Kreuzung der Vorster Straße und Düsseldorfer Straße zwischen dem Siedlungsbereich von St. Tönis und dem Gewerbegebiet Die Fläche wird derzeit landwirtschaftlich genutzt und grenzt direkt an den Park am Wasserturm. Die Auswahl des Standortes erfolgte im Zuge einer Bewertung mehrerer möglicher Standorte im Stadtgebiete. Die Fläche am Wasserturm überzeugte durch ihre zentrale Lage im Stadtgebiet und einer damit einhergehenden guten Wahrnehmbarkeit. Sie ist sowohl mit dem öffentlichen Personennahverkehr, als auch mit dem Fahrrad gut erreichbar und bietet eine ausreichende Grundstücksgröße. Zudem ist die Fläche kurzfristig verfügbar. Aus diesen Gründen hat der Stadtrat die Fläche am Wasserturm als Standort für den Verwaltungsneubau beschlossen.

Grünzug und Schlufftrasse

Die Fläche des Campus Tönisvorsts befindet sich in einem regionalen Grünzug sowie im direkten Umfeld der Schlufftrasse. Aus diesem Grund sollen trotz des Neubaus Freiräume gesichert und das Campusgelände in den Grünzug integriert werden. In diesem Zuge soll zusätzlich geprüft werden, wie der Grünzug weiter aufgewertet werden kann. Wie können vielfältige Lebensräume geschaffen werden? Können die Wegenetze verbessert werden? Sind neue Nutzungen im Grünzug denkbar?

Wilhelmplatz

Das Verwaltungsgebäude in St. Tönis befindet sich derzeit am Wilhelmplatz. Im direkten Umfeld ist die Bushalte- und Straßenbahnhaltestelle »Wilhelmplatz« sowie Stellplätze für Pkws und Fahrräder und eine kleine Parkanlage. Durch den Umzug des Verwaltungsstandortes auf den Campus Tönisvorst kann die Fläche einer neuen Nutzung zugeführt werden. Dabei ist die Haltestelle sowie die Parkanlage in weitere Planungen miteinzubeziehen.

Rathaus Vorst

Ein Teil der Stadtverwaltung sitzt aktuell im alten Rathaus in Vorst an der St. Töniser Straße. Das historische Gebäude ist denkmalgeschützt und entsprechend auch in Zukunft zu erhalten. Nach Umzug der Verwaltung an den Campus Tönisvorst ist das Gebäude gegebenfalls zu sanieren und steht für eine neue Nutzung bereit. Welche Möglichkeiten das alte Rathaus bietet, ist innerhalb dieses Prozesses zu diskutieren.

Corneliusfeld

Der Schulcampus am Corneliusfeld wird vom Michael-Ende-Gymnasium sowie der Rupert-Neudeck-Gesamtschule genutzt.

Kirchenfeld

Am Kirchenfeld ist ebenfalls die Rupert-Neudeck-Gesamtschule ansässig. Sofern die Schule in ein neues Schulzentrum an den Campus Corneliusfeld verlagert wird, ist neben dem Gelände der Schule der gesamte Blockinnenbereich zwischen Viersener Straße und Kirchenfeld als Potenzialfläche für eine neue Entwicklung zu betrachten.